
Liebe Unterstützer*innen,
wir möchten euch offen und transparent über einen wichtigen Schritt in unserem gemeinsamen Einsatz für einen freien und sanften Zugang zum Kalterer See informieren.
Letzten Freitag hat das Verwaltungsgericht (TAR) Bozen unsere Klage abgewiesen.
Nicht, weil unsere Argumente falsch wären – sondern aus rein formalen Gründen.
Was hat das Gericht entschieden?
Der TAR hat die Klage als unzulässig erklärt, weil dem Verbraucherschutzverein Robin die aktive Klagebefugnis abgesprochen wurde. Im Urteil heißt es wörtlich:
„Il ricorso è inammissibile per il rilevato difetto di legittimazione al ricorso in capo all’Associazione Robin.“
Inhaltlich – also zur Frage des freien Zugangs zum Kalterer See – hat sich das Gericht nicht geäußert.
Unsere Argumente wurden nicht geprüft, die Sache selbst blieb unbehandelt.
Zusätzlich wurde Robin zur Zahlung der Verfahrenskosten in Höhe von 5.000 Euro zuzüglich Gebühren und Steuern verurteilt (je 2.500 Euro an das Land Südtirol und die Gemeinde Kaltern).
Wie geht es jetzt weiter?
Der Ball liegt nun in Rom.
Robin wird gegen diese Entscheidung beim Staatsrat rekurrieren.
Unser Geschäftsführer Walther Andreaus erklärt dazu:
„Der Weg nach Rom wäre sehr wahrscheinlich auch bei einem positiven Urteil notwendig gewesen. Wir haben uns darauf vorbereitet.“
Diese Entscheidung ist kein Ende, sondern eine weitere Etappe. Wir bleiben dran.
Warum wir weitermachen
Wir wehren uns gegen die Enteignung der Allgemeinheit.
Der Kalterer See ist ein öffentliches Gut und muss der Öffentlichkeit zugutekommen – nicht einzelnen Interessen.
Über 7.300 Menschen haben mit ihrer Unterschrift deutlich gemacht:
👉 Ein freier und sanfter Zugang ist überfällig.
Jetzt brauchen wir eure Unterstützung
Der nächste Schritt ist rechtlich komplex und finanziell herausfordernd. Deshalb bitten wir euch um Unterstützung:
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durch Spenden
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durch Weiterverbreitung unseres Anliegens
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durch die Zuweisung der 5 Promille eurer Steuererklärung an Robin
Alle Infos findet ihr hier:
👉 www.robinreport.it/spenden
Danke für eure Solidarität und euer Vertrauen.
Gemeinsam kämpfen wir weiter für unser Recht auf Zugang zu öffentlichen Gütern.
Herzliche Grüße
Walther Andreaus
Geschäftsführer
Verbraucherschutzverein Robin vfg